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Integrierte ländliche Entwicklung

Für eine integrierte ländliche Entwicklung ist es notwendig, über den Tellerrand zu schauen und eine Region gemeinsam weiterzuentwickeln sowie Ziele und Projekte zu bündeln, um Synergieeffekte zu erschließen. Das ist die Zielsetzung integrierter ländlicher Entwicklungskonzepte, die an bestimmten regionalen Problemen oder Stärken ansetzen und einen Zukunftsentwurf für die Region mit konkreten Zielen und Projekten erarbeiten. Bürgerinnen und Bürger können gemeinsam mit den Kommunen vor Ort gute Ideen und Ansätze in einem Konzept bündeln und umsetzen. Wichtig ist, dass über Gemeindegrenzen hinweg zukunftsfähige Entwicklungskonzepte erarbeitet werden und sich diese nicht nur auf einen Bereich beziehen, sondern beispielsweise Land- und Forstwirtschaft, Tourismus und Naturschutz miteinander verzahnen.

Im Regierungsbezirk Köln haben acht regionale Partnerschaften Entwicklungskonzepte für ihre Region erarbeitet, die in den folgenden Jahren über einzelne Projekte umgesetzt werden. Für verschiedene investive Maßnahmen ist die Bezirksregierung Köln die zuständige Bewilligungsbehörde. Zu diesen Vorhaben zählen unter anderem:

  • die Erhaltung und Instandsetzung ländlicher Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter,
  • Umnutzung landwirtschaftlicher Bausubstanz,
  • Gestaltung von Dorfstraßen und Anlage von Plätzen einschließlich der zugehörigen Grün- und Freiraumgestaltung im Dorf,
  • Dienstleistungseinrichtungen zur Grundversorgung oder
  • Infrastrukturmaßnahmen zur Erschließung der touristischen Entwicklungspotenziale.

Die Maßnahmen sind Bestandteil des NRW-Programms "Ländlicher Raum", das die europäische Förderpolitik zur ländlichen Entwicklung auf Landesebene umsetzt. Sie sind darüber hinaus auch in der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) verankert und werden vom Bund kofinanziert. Antragsteller sind Gemeinden, natürliche und juristische Personen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe.



 

Letzte Änderung(en): 14.05.2009 12:51 Uhr | Erstellt am: 19.07.2007 16:41 Uhr